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Solidarität im Angesicht der Flüchtlingskrise? 

Ein europäischer Dialog zu den Herausforderungen einer neuen Praxis

Die aktuelle Fluchtbewegung in die Staaten der europäischen Gemeinschaft und die Reaktionen darauf beinhalten Anfragen an diejenigen, die sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, der Menschenrechtsarbeit und in der Anti-Rassismus-Arbeit engagieren. In Frage stehen die Aufnahmebereitschaft in verschiedenen europäischen Gesellschaften, das Verständnis von Solidarität innerhalb der europäischen Länder und die solidarische Unterstützung für die Gestaltung besserer Lebensperspektiven in den Herkunftsländern der Flüchtlinge.

Neben großer Hilfsbereitschaft konstatieren wir mehr oder weniger offene Ablehnung gegenüber der Aufnahme von geflüchteten Menschen. Die ablehnende Haltung zur Aufnahme von Geflüchteten, die wir in verschiedenen Ländern und Regionen der EU wahrnehmen, fordert uns

  • zum europäischen Gespräch
  • zum Prüfen der eigenen Arbeitskonzepte und zum Erfahrungsaustausch
  • zum gemeinsamen Erkunden von Haltungen, Befürchtungen und Sorgen
  • zur Identifikation von Schritten nachhaltiger Solidarität heraus.

 

Studientage:     22./23. 9.2017 und 17./18.11.2017

Hilfe ist nicht gleich Solidarität – (Um)Lernen im Engagement für und mit Geflüchteten

Für die Aufnahme von Geflüchteten haben sich in den letzten Jahren viele zivilgesellschaftliche Gruppen gegründet und es wurden besondere Dienste eingerichtet. Von diesen Gruppen und Diensten wird ein umfangreiches und unverzichtbares haupt- und ehrenamtliches Engagement erbracht.

In diesem Engagement werden vielfältige Lernerfahrungen gemacht. Vorstellungen vom interkulturellen Zusammenleben müssen sich in vielen praktischen Situationen bewähren oder verändert werden.

An zwei Studientagen soll Gelegenheit sein

  • sich über Erfahrungen auszutauschen
  • Über Irritationen und Fragen ins Gespräch zu kommen
  • Sich auf einen Austausch mit  Engagierten aus anderen europäischen Ländern vorzubereiten

Eingeladen sind Helfer, Geflüchtete und Vertreter/innen von migrantischen Selbstorganisationen und Gemeinden anderer Muttersprache sowie Multiplikatoren im globalen Lernen und in der weltkirchlichen Arbeit im Rhein-Main-Gebiet.

Weitere Informationen und Anmeldung bei: monika.treber@cil-frankfurt.de