CIL Frankfurt > Projekte > Klimawandel im Alltag

In den Jahren 2016 bis 2018 lädt die CIL mit Ihren KooperationspartnerInnen in Nord und Süd zu einer Gesprächsreihe zum Thema „Klimawandel im Alltag“ ein.

Unsere Arbeiten zum Klimawandel – ein entwicklungspolitisches Vorhaben

Wir möchten, dass der Klimawandel und seine Folgen den teilnehmenden Gemeinden und Einzelpersonen (aller Generationen) bewusst werden. Dabei gehen wir davon aus, dass dieses Bewusstsein mit der Betroffenheit im Alltag der Einzelnen zu tun hat und dass die Alltagsorientierung eine Garantie dafür ist, dass das Thema nicht abstrakt sondern lebensnah zustande kommt.

Durch den alltagsorientierten und erkundenden Ansatz soll eine Distanzierung von der Opferperspektive (das ist die Schuld des industriellen Nordens oder das ist die Schuld der Autoindustrie etc.) und ein Wechsel von Perspektiven auf das, was selbst verursacht ist und geändert werden kann, ermöglicht werden.

Diesem Anliegen folgt die didaktische Anlage des Projekts mit den Elementen: Erkundungen in Studiengruppen, Werkstatt zur Zusammenführung und Konfrontation mit den Beiträgen der Südpartner, Blog zur Ergebnismitteilung. Die thematischen Fokussierungen in drei Studiengruppen nehmen Fragen auf, die für eine Umorientierung zu klimagerechtem Wirtschaften in Nord und Süd von Relevanz sind: Wie können regionale Kreisläufe realisiert werden? Wie können Einrichtungen der Daseinsvorsorge für Stadt- und Landbewohner gesichert werden? Welche neuen Produktionsweisen für den Umgang mit knappen Ressourcen werden entwickelt und wie können sie nachhaltig werden?

Die Gespräche finden dezentral an verschiedenen Orten statt und sind zugleich durch eine Reihe von Besuchen bei den „jeweils anderen“ vernetzt. Das heißt, dass einzelne TeilnehmerInnen „von dort nach hier“ bzw. „von hier nach dort“ reisen, berichten und teilhaben können.

Bisher beteiligen sich die Gemeinde Oras auf Samar in den Philippinen, Kommunen und örtliche Organisationen in Benin, Guatemala, Costa Rica und Deutschland.

Erste Eindrücke finden sich im Blog, der zum Projekt gestartet wurde.

Im Blog wurde aus der kleinräumigen und unmittelbar existenzbezogenen Suche im Alltag (zu Hause) ein globaler Dialog. Die Geschichten von Menschen aus Ländern des globalen Südens, aus Ost und West vermischen sich mit denen des industriellen Nordens. Die Geschichten laden ein, tiefer in das Thema einzusteigen und im eigenen Alltag und Lebenskontext danach zu suchen, ob der Klimawandel auch Impulse für ein gerechtes Wirtschaften hervorbringt?

  Geschichten_zum_Klimawandel_in_Nord_und_Sd.pdf (816,0 KiB, 286 x heruntergeladen)

Wie geht das?

  • Wir erkunden den „Klimawandel im Alltag“ in kleinen selbstorganisierten Studiengruppen. Sie beschäftigen sich zwischen Mai und September 2017 mit folgenden Fragen:
    • Wie können regionale Kreisläufe realisiert werden?
    • Wie können Einrichtungen der Daseinsvorsorge für Stadt- und Landbewohner gesichert werden?
    • Welche neuen Produktionsweisen für den Umgang mit knappen Ressourcen werden entwickelt und wie können sie nachhaltig werden?
  • Die Ergebnisse führen wir vom 27.-29. Oktober 2017 in einer Werkstatt zusammen und stellen sie den Beiträgen unserer Partner aus dem globalen Süden gegenüber.
  • Die Ergebnisse veröffentlichen wir in einem Blog und laden zur Kommentierung ein.

Wer ist eingeladen?

MitarbeiterInnen aus Umweltunternehmen (bzw. Unternehmen, die Wert auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit legen), NRO, Hilfswerken, Studierende der Umweltwissenschaften u.a., SchülerInnen, ErzieherInnen, PädagogInnen, Menschen aus den Bereichen Fairer Handel und entwicklungspolitische Bildungsarbeit, VertreterInnen von MigrantInnen- und Diasporaorganisationen (MDO) und (!) Personen ohne spezifische öffentliche Zugehörigkeit, aber mit Interesse am Thema ( Junge, Alte, Frauen, Männer, StädterInnen, DorfbewohnerInnen).

Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach: info@cil-frankfurt.de